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`!Sainte-Radegonde`! in der `F33f`_`[westfranzösischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Frankreich]`_`f Stadt `F33f`_`[Poitiers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Poitiers]`_`f in der `F33f`_`[Kulturregion`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kulturregion]`_`f des `F33f`_`[Poitou`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Poitou]`_`f ist eine bedeutende mittelalterliche Kirche im `F33f`_`[römisch-katholischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Römisch-katholische_Kirche]`_`f `F33f`_`[Erzbistum Poitiers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erzbistum_Poitiers]`_`f. Sie trägt das `F33f`_`[Patrozinium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Patrozinium]`_`f der hl. `F33f`_`[Radegunde von Thüringen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Radegunde_von_Thüringen]`_`f und ist bereits seit dem Jahr 1862 als `*`F33f`_`[Monument historique`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Monument_historique]`_`f`* anerkannt.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f]
>>Contents
• `F0af`_`[Lage`#lage]`_`f
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Architektur`#architektur]`_`f
• `F0af`_`[Ausstattung`#ausstattung]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Lage
Die Kirche steht im Stadtzentrum unweit der `F33f`_`[Kathedrale von Poitiers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kathedrale_von_Poitiers]`_`f und des Flusses `F33f`_`[Clain`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Clain]`_`f in einer Höhe von ca. 85 m.
>>Geschichte
Die aus `F33f`_`[Thüringen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thüringen]`_`f stammende Königstochter Radegunde heiratete um das Jahr 540 den `F33f`_`[fränkischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fränkisches_Reich]`_`f König `F33f`_`[Chlothar I.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chlothar_I.]`_`f aus dem Geschlecht der `F33f`_`[Merowinger`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Merowinger]`_`f. Die Ehe war unglücklich und blieb kinderlos; bereits vor dem Tod ihres Gemahls (561) gründete Radegunde im Jahr 558 das außerhalb der Stadtmauer stehende Kloster `*Sainte-Marie-hors-les-murs`*, eines der ersten reinen Frauenklöster Europas. Im Jahr 569 erhielt Radegund für ihr Kloster vom `F33f`_`[byzantinischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Byzantinisches_Reich]`_`f Kaiser `F33f`_`[Justinian II.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Justinian_II.]`_`f einen Splitter des `F33f`_`[Kreuzes Jesu`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kreuz_(Christentum)]`_`f und nannte ihr Kloster fortan `*Ste-Croix`*. Nach ihrem Tod im Jahr 587 wurde sie in der Klosterkapelle beigesetzt, in welcher noch heute der von den Protestanten geschändete Sarkophag der Heiligen steht und die auch weiterhin als `F33f`_`[Grablege`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grablege]`_`f verstorbener Nonnen des Klosters diente; in der Folge begann ihre volkstümliche Verehrung als `F33f`_`[Heilige`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Heiliger]`_`f.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] Im Jahr 1012 wurden ihre Gebeine im Auftrag der Äbtissin Béliarde `F33f`_`[erhoben`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erheben_der_Gebeine]`_`f. Während der `F33f`_`[Hugenottenkriege`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hugenottenkriege]`_`f (1562–1598) wurden Kloster und Kirche geplündert.
>>Architektur
Nach dem Brand der alten, als Grablege verstorbener Nonnen dienenden Kapelle begann man im Jahr 1083 mit dem Bau einer neuen Kirche im Stil der `F33f`_`[Romanik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Romanik]`_`f. Diese ist deutlich größer, einschiffig mit `F33f`_`[Querhaus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Querhaus]`_`f und erhöhtem `F33f`_`[Umgangschor`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Umgangschor]`_`f mit `F33f`_`[Radialkapellen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Radialkapelle]`_`f; unterhalb des Chores befindet sich eine durch kleine Außenfenster belichtete `F33f`_`[Krypta`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Krypta]`_`f, die fortan als Grablege diente. Mächtige äußere `F33f`_`[Strebepfeiler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Strebepfeiler]`_`f stabilisierten die frühgotischen `F33f`_`[Kreuzrippengewölbe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kreuzrippengewölbe]`_`f des im 13. Jahrhundert neugebauten und etwa 50 Meter langen und 15 Meter hohen `F33f`_`[Langhauses`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Langhaus_(Kirche)]`_`f. Im 16. oder 17. Jahrhundert wurden einige Fenster im spätgotischen Stil umgestaltet. Auch der im Grundriss quadratische, oben aber ins Achteck überführte `F33f`_`[Glockenturm`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Glockenturm]`_`f zeigt seine romanischen Ursprünge, lediglich das Portal mit der darüber befindlichen `F33f`_`[Balkonbalustrade`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Balustrade]`_`f wurde im Stil der Spätgotik erneuert.
>>Ausstattung
Die mächtigen romanischen `F33f`_`[Kapitelle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kapitell]`_`f der üppig mit geometrischen Motiven geschmückten `F33f`_`[Säulen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Säule]`_`f des Umgangschores sind von hoher künstlerischer Qualität. Die gegen Ende des 19. Jahrhunderts restaurierten Kirchenfenster `*(vitraux)`* stammen zum Teil noch aus dem 13. Jahrhundert und zeigen einen Zyklus mit Wundertaten der hl. Radegunde – darunter mehrere Krankenheilungen und auch die `F33f`_`[Auferweckung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Auferstehung]`_`f einer Toten. Das `F33f`_`[Chorgestühl`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chorgestühl]`_`f `*(stalles)`* zeigt mehrere als Köpfe gestaltete `F33f`_`[Miserikordien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Miserikordie]`_`f.
>>Literatur
• Yves Blomme: `*Poitou gothique.`* Éditions Picard, Paris 1991, ISBN 978-2-7084-0439-7, S. 263–270
>>Weblinks
Commons
: Église Sainte-Radegonde, Poitiers
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
• `*Église Ste-Radegonde, Poitiers – Fotos + Kurzinfos`* (structurae)
• `*Église Ste-Radegonde, Poitiers – Fotos + Kurzinfos`*
• `*Église Ste-Radegonde, Poitiers – Foto, Karte + Kurzinfos`* (französisch)
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f `*Kirche Ste-Radegonde – Monument historique`*
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f `*Radegunde von Thüringen – Biografie`*
46.5797222222220.35222222222222`:coordinates`aKoordinaten: 46° 34′ 47″ N, 0° 21′ 8″ O
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